Sonnenhaus Institut e.V.

INSTITUT ZUR TECHNISCHEN WEITERENTWICKLUNG
UND VERBREITUNG VON WEITGEHEND SOLAR BEHEIZTEN GEBÄUDEN

SHI startet mit seinem ersten Online-Seminar zum Thema Salzwasserbatterie

Mit sehr guter Resonanz hat am vergangenen Freitag unser erstes Online-Seminar zum Thema Salzwasserbatterie stattgefunden. Referent unseres ersten Seminars war Wilhelm Mühlbacher vom SHI-Mitgliedsunternehmen BlueSky Energy. Die Salzwasserbatterie kommt im Sonnenhaus Starnberg zum Einsatz (geplant von Architekt Bernd Kerscher). Hier ein paar Stichworte zu der neuen Akku-Technologie. Salzwasser-Elektrolyt ist die Hauptkomponente. Es gibt Heimspeicher mit 5 bis 30 kWh Speicherkapazität und Gewerbespeicher mit 30 bis 270 kWh. „Das Salzwasser könnte man auch trinken, aber bayerisches Weißbier schmeckt besser“, so Mühlbacher…[weiterlesen]

Tag der offenen Tür im ersten Mehrfamilien-Sonnenhaus in Regensburg

Im Moment sind die Öl- und Gaspreise sehr niedrig, aber das könnte sich schon bald wieder ändern. Zum Beispiel durch die CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr, die im kommenden Jahr startet. Auf fossile Energieträger wie Öl und Gas wird dann ein Zuschlag erhoben, der schrittweise erhöht wird - mit dem Ziel, den Verbrauch und so auch klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Wer langfristig Kosten und CO2 sparen will, setzt deshalb frühzeitig auf Alternativen. Eine solche sind Solarwärmeheizungen. Anders als vielen bekannt…[weiterlesen]

Unverändert hohe BAFA-Förderung für Sonnenhäuser jeder Größe

Das Sonnenhaus-Institut e.V. weist darauf hin, dass es auch für Sonnenhäuser mit ein und zwei Wohneinheiten nach wie vor die attraktive Förderung im Marktanreizprogramm (MAP) gibt. In den vergangenen Wochen erreichten uns Rückfragen von Mitgliedern aufgrund abgelehnter Förderanträge. Nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können wir mitteilen, dass sich bei den Konditionen, wie sie seit dem 1. Januar 2020 gelten, nichts geändert hat. Wahrung der Einspruchsfrist ist entscheidend „Wir sind erleichtert, dass es lediglich eine Formulierung…[weiterlesen]

Hofgut Erler in Thüringen erhält für Sonnenscheune eine besondere Anerkennung beim Bundespreis Umwelt & Bauen 2020

Das Projekt „Sonnenscheune“ der Hofgut Erler GbR wurde am 29. September 2020 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung des Bundespreises UMWELT & BAUEN besonders gewürdigt. Die Familien von Siegfried, Axel und Michael Erler verfolgen seit 2012 im ostthüringischen Plottendorf das Ziel, den ortsbildprägenden Vierseithof mit einem generationsübergreifenden Ansatz langfristig zu sichern und gleichzeitig durch moderne Umbrüche zukunftsfähig zu gestalten. Die Familiengesellschaft hat zur Schaffung von Wohnraum die alte brachliegende Scheune…[weiterlesen]

So regional und ökologisch wie möglich: Familie Klotzbach baut ein Strohballen-Sonnenhaus

In Meßkirch in der Nähe von Sigmaringen baut ein Verein zusammen mit Ehrenamtlichen nach einem 1.200 Jahre alten Plan ein Kloster. Dafür nutzen sie fast ausschließlich mittelalterliche Werkzeuge und Materialien. Ihr Zeithorizont: 60 bis 80 Jahre, dann sollen Mönche aus einem schwäbischen Kloster einziehen können. Auf dem „Campus Galli“ kann man sich ansehen, wie im 9. Jahrhundert gebaut wurde. Die Häuser sind aus Lehm, Holz und Stroh, die mit minimalem Komfort mühsam zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien, mit Holz,…[weiterlesen]

„Ohne Visionäre wie Josef Jenni wären wir heute nicht da, wo wir stehen“

Sonnenhaus-Pionier und SHI-Mitglied Josef Jenni wurde von der Jury der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) zum Gewinner des Solarthermie-Fotowettbewerbs in der Kategorie Großanlage gewählt. Es handelt sich um die historischen Aufnahmen des Oberburger Sonnenhauses in der Schweiz (siehe auch unseren Beitrag vom ) Die DGS schreibt in ihrer Laudatio: "Bei der größten Anlage gab es eigentlich einen eindeutigen Gewinner. Doch das „Oberburger Sonnenhaus“ des Schweizer Solarpioniers Josef Jenni aus dem Jahr 1989 läuft mit seinen 84 m² Sonnenkollektoren und seinen…[weiterlesen]

Nur 23 Euro Energiekosten im Monat
für Wärme und Strom

Unser Traumhaus der Woche ist ein Beispiel für die neue Generation der Sonnenhäuser. Es ist ein Sonnenhaus mit Photovoltaik-Anlage und solarstromgeregelter Wärmepumpe. So erfüllen die Besitzer das Sonnenhaus-Kriterium von mindestens 50 Prozent Wärme aus Solarenergie und sie haben nur etwa 23 Euro monatlich Energiekosten für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom. Die Luft-Wärmepumpe im Keller wird überwiegend mit Sonnenstrom gespeist. PV-Überschüsse werden mit Hilfe der Wärmepumpe zur solaren Heizung. Das erzeugte warme Wasser nimmt ein Warmwasserspeicher mit über 4.000 Liter Fassungsvermögen auf…[weiterlesen]

Moderne Architektur in Holzbauweise mit Sonnenhaus-Konzept

Kann das Sonnenhaus-Konzept auch bei einem Flachdach-Gebäude verwirklicht werden? Ja, es kann, wie unser SonnenTraumhaus der Woche zeigt. Seit Dezember 2015 leben Jörg Walter Karl und seine Frau in ihrem neuen Eigenheim im schwäbischen Kusterdingen. Karl ist Zimmerer-Meister und so lag es nahe, ein Holzhaus zu bauen. Das KfW-40-Haus mit 185 Quadratmeter Nutzfläche hat ca. 40 cm starke Außenwände. Sie bestehen aus Dämmständern, deren Zwischenräume lückenlos mit Zellulose ausgeblasen sind. Auf der Außenseite bilden Holzweichfaserplatten den Wandabschluss. „Wir haben überwiegend…[weiterlesen]

Bauen mit Naturmaterialien
und solarem Energiekonzept

Unser SonnenTraumhaus der Woche zeigt, wie genial sich Photovoltaik und Solarthermie kombinieren lassen, nicht nur, was den Grad an Energieunabhängigkeit angeht, sondern auch die Optik. Bei diesem Einfamilienhaus in der Nähe von Heilbronn hatte zunächst einmal die Wohngesundheit eine hohe Priorität, deshalb fiel die Entscheidung auf Naturbaustoffe. Ein Beispiel sind die mit natürlichem Vulkangestein verfüllten Poroton-Wärmedämm-Ziegel. Der etwa zwei Zentimeter starke Kalkinnenputz unterstützt die Feuchteregulierung der Ziegelwand. Beim Energiekonzept stand die Sonne im Mittelpunkt. Der Wärmebedarf für die Raumheizung und…[weiterlesen]

Wie alles anfing: das Oberburger Sonnenhaus

Auf welches Sonnenhaus könnte das Wort Traumhaus besser passen als auf das Oberburger Sonnenhaus? 1989 von Erwin und Josef Jenni im Schweizer Kanton Bern gebaut, ist es der Ursprung unserer Sonnenhäuser und bis heute bewohnt. Die Jenni-Brüder haben sich mit dem Haus vor 40 Jahren ihren Traum vom Leben im 100 Prozent solar versorgten Haus erfüllt (Wärme und zunächst auch Strom). Und mit einer spektakulären Aktion zeigten sie am 31. Januar 1990 der Welt, dass ein Haus nur mit Solarwärme…[weiterlesen]

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