Solarverbände fordern „beherzten Ausbau“ der Erneuerbaren in Bayern

Der Vorstand des Solarverbandes Bayern (von links): Bernd Kerscher (Mitglied im Vostand SHI), Andreas Henze, stellv. Vorstand, Inhaber „Solarwerkstatt Freising“, Vorstandsmitglied Bürger Energie Genossenschaft Freisinger Land eG (BEG FS), Franz Lichtner, 1. Vorstand, Leiter des Bereichs Photovoltaik beim EBERwerk, Ebersberg, Andreas Engl, Vorstandsmitglied, Vorstandsvorsitzender Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG (EEB-EG) Oliver Seth, Kasssier, Vorstand ergon e.V., Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen (ABSI) Foto: Arndt Ramon

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf des Bayerischen Klimaschutzgesetzes und des 10-Punkte Programms der bayerischen Klimaoffensive fordern der Solarverband Bayern und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) einen „beherzten Ausbau der Erneuerbare Energie-Erzeugung in Bayern“. An dem Positionspapier hat auch unser Vorstandsmitglied Bernd Kerscher mitgearbeitet. Für das Sonnenhaus-Institut ist er Gründungsmitglied des Solarverbandes Bayern, in beiden Verbänden bringt der Architekt sein Know-how im solaren Bauen im Vorstand ein.
Am 19. November 2019 hat die Bayerische Staatsregierung den Entwurf eines Klimaschutzgesetzes veröffentlicht. Alle Verbände, die am vorhergehenden „Energiegipfel Bayern“ teilgenommen hatten, waren eingeladen, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. In der Stellungnahme des Solarverbandes Bayern und der DGS dreht es sich vor allem um die „Messlatte und Ambitionen bei der Emissionsminderung und die Rolle des Solar-Ausbaus in Bayern“.
Die Verbände legen der bayerischen Staatsregierung nahe, dass sie sich an dem vom IPCC-Sonderbericht von 2018 empfohlenen 1,5 °Celsius-Ziel orientieren möge. Der Gesetzesentwurf orientiere sich aber an einer Erderwärmung um 2,0 °C, bemängeln sie.
Ein „beherzter Ausbau der erneuerbaren Energien in Bayern“ sei notwendig. Dafür erinnern sie an die Zielpunkte, die im Energiegipfel Bayern „einvernehmlich festgelegt“ wurden: Im Bereich der Solarenergie 30 Gigawatt Photovoltaik auf Dächern und Freiflächen und 20 Gigawatt Solarthermie.
In der siebenseitigen Stellungnahme sind diverse Anträge und Änderungsvorschläge formuliert. Unser Vorstandsmitglied Bernd Kerscher hat sich unter anderem dafür eingesetzt, dass die Solarthermie stärker berücksichtigt wird. Hierzu gehört das Thema Solare Plug-In-Lösungen. Die Verbände fordern eine stärkere Förderung für die marktreife Entwicklung von Plug-In-Lösungen für große bzw. komplexe solarthermische Anlagen.
Lesen Sie die Pressemitteilung des Solarverbandes Bayern und der DGS zu ihrer Stellungnahme:

PM: Solarverbände zum Bayerischen Klimaschutzgesetz

Weitere Informationen:
Solarverband Bayern e.V
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V

Website-Text: 13.03.2020

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