Wie das Hofer Sonnenhaus in die Mongolei kommt

Ein Werkbericht zum Thema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit Bauen im Zeitalter des Klimawandels:
In einem anschaulichen, allgemein verständlichen Vortrag an der Technischen Hochschule Ingolstadt berichtet der Architekt Uwe Fickenscher am kommenden Freitag über die Entwicklung und den Bau des Hofer Sonnenhauses. Ziel ist die optimale Nutzung der Sonnenenergie als Wärme- und Stromquelle für das Gebäude selbst, aber auch für Elektromobilität.
Voraussetzung ist ein möglichst geringer Verbrauch an Primärenergie des Gebäudes u. a. durch einen guten Wärmeschutz. Der Fokus beschränkt sich dadurch aber nicht automatisch auf Neubauten (die ja nur den allergeringsten Teil unserer Bausubstanz darstellen). Es gibt für viele Arten von Bestandsbauten ebenfalls gute Lösungen.
Darüberhinaus zeigt Uwe Fickenscher auf, wie nicht nur Einzelgebäude sondern auch Quartierlösungen einen wichtigen Beitrag zur effizienten und sparsamen Nutzung von Energie im Gebäudebereich leisten können. Dass die erarbeiteten Konzepte universell und sogar global einsetzbar sind, zeigen die Erfahrungen Uwe Fickenschers in der Mongolei. Wegen der immensen Probleme mit Luftverschmutzung in Städten müssen dort Lösungen zur raschen Verbesserung der Lebensqualität entwickelt und umgesetzt werden. Wie dies durch das Hofer Sonnenhaus beeinflusst werden konnte, erfahren Sie an diesem Abend.

Veranstalter ist die BDB-Bezirksgruppe Ingolstadt, Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.
Der Eintritt ist frei. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Anerkannt als Fortbildungsveranstaltung durch die Bayerische Ingenieurekammer-Bau.

Termin: Freitag, 9. November 2018
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Technische Hochschule Ingolstadt, Esplanade 10
Raum: Hörsaal E001

 

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Sonnenhaus Institut e.V.

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