Solar-Areal Rittergut Rabenstein ist komplett
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Foto: FASA AG

Das letzte von 17 Aktivsonnenhäusern im Solar-Areal „Rittergut Rabenstein“ in Chemnitz ist bezogen. Unser Mitglied FASA AG hat es in diesem Sommer an die Bauherren übergeben. Damit ist die Solarsiedlung auf den ehemaligen Weidegründen des Rittergutes komplett.

14 freistehende Einfamilienhäuser und drei so genannte Gutshofhäuser im Reihenhauscharakter hat FASA auf dem Gelände gebaut. Die solaren Deckungsgrade betragen 90 Prozent und mehr. Das heißt, die Energie für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung kann nahezu komplett mit kostenfreier und umweltschonender Sonnenergie erzeugt werden. Möglich machen dies die konsequente Solararchitektur, Langzeitwärmespeicher sowie große Kollektorflächen auf den Gebäuden.

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Foto: FASA AG

Ausgangspunkt des innovativen Projektes war es, das brachliegende „Rittergut Rabenstein“ – ein mehr als 20.000 Quadratmeter umfassendes Gelände mitten im historischen Ortskern des Stadtteils Chemnitz-Rabenstein – zu revitalisieren. Die Planungen begannen im Jahr 2008. Projektziel war, ein Solar-Areal mit fast ausschließlich solar beheizten, wärmeautarken Häusern zu errichten und dieses behutsam mit dem Bestand des historischen Ritterguts und dem Ortskern zu verbinden. Mit den Aktivsonnenhäusern ist dies gelungen. Unseres Wissens nach ist das Rittergut Rabenstein die größte bewohnte Solarthermie-Siedlung Deutschlands: Haus für Haus individuell geplant und bewohnt.

Einfamilien-Aktivsonnenhaus in Franken  

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Foto: FASA AG

Und noch ein weiteres wegweisendes Bauprojekt gibt es. In Burgthann bei Nürnberg baut FASA gerade ein Einfamilien-Aktivsonnenhaus, bei dem rund 90 Prozent des Wärmebedarfs mit Solarthermie gedeckt werden sollen. Das „Herz“ des Energiesparhauses in Burgthann ist ein acht Meter hoher und circa 24 Kubikmeter fassender Solartank. Im September wurde er aufgestellt. Zusammen mit circa 60 Quadratmetern Solarkollektoren wird der Speicher dafür sorgen, dass sämtlicher Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser Jahr für Jahr nahezu ohne Brennstoffkosten gedeckt werden kann.

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Foto: FASA AG

Das Prinzip ist einfach: Die Sonne erwärmt im Sommer über die Solarkollektoren das Wasser im perfekt isolierten Solarspeicher, ohne je dafür eine Rechnung zu verlangen. Die gespeicherte Wärmeenergie kann dann in der kalten Jahreszeit von den Hausherren kostenlos für Heizung und Warmwasserbereitung genutzt werden. Bei längeren sonnenarmen Zeiten kann über einen Kaminofen mit Wärmetauscher nachgeheizt werden. Dies ist aber nur an wenigen Tagen im Jahr nötig.

Es entstehen lediglich rund 100 Euro Energiekosten. Pro Jahr! Das entlastet die Haushaltskasse und lässt mehr Geld übrig für die schönen Dinge des Lebens. Die Anschaffungskosten des innovativen solaren Heizsystems rentieren sich bereits nach wenigen Jahren. Abhängig von der Wohnfläche, können jährlich zwischen 2.000 und 3.000 Euro an Heizkosten eingespart werden. Zusätzlich wird die Belastung der Atmosphäre mit CO2 vermieden – klimaschonendes und zukunftsfähiges Bauen und Wohnen wird Realität. Wärmeautarkie schafft Unabhängigkeit– ein besonderes Lebensgefühl.

Quelle: www.fasa-ag.de / Sonnenhaus-Institut

Weitere Informationen zu den beiden Bauprojekten finden Sie im Newsletter der FASA AG „FASA aktuell“:
http://www.fasa-ag.de/cms/upload/aktuelles/fasa-aktuell/2016/FASA-aktuell-2016-4-Sonderausgabe.pdf

Blog-Beitrag, 29.09.16

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