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Pressemitteilung

 
 
6. Sonnenhaus-Intensivseminar im Sonnenzentrum in Rottenburg-Oberndorf

 

Straubing, 22. September 2008. Das 6. Sonnenhaus-Intensivseminar fand am 19. September 2008 im Sonnenzentrum in Oberndorf in der Nähe von Rottenburg statt. Zusammen mit der Firma Hartmann Energietechnik GmbH wurde es vom Sonnenhaus-Institut e.V. diesmal in Baden-Württemberg durchgeführt. Kooperations-partner war der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) aus Berlin.

Ziel des Sonnenhaus-Instituts e.V. ist es, in Fachkreisen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen, dass überwiegend solar beheizte Häuser eine zukunftsorientierte Lösung sind. Zur Erreichung dieses Ziels gehören auch die regelmäßig und bundesweit durchgeführten Sonnenhaus-Intensivseminare.

 

Sonnenzentrum in Rottenburg-Oberndorf


Kulinarische Köstlichkeiten und Erfahrungsaustausch in
der „sonne – die feurige Gastronomie“

 

Neuer Teilnehmerrekord

Die Nachfrage nach Sonnenhaus-Seminaren steigt kontinuierlich an. Mit mehr als 50 interessierten Personen aus der Fachbranche sowie Privatpersonen war das Seminar vollkommen ausgebucht. Damit übertraf das 6. bundesweite Sonnenhaus-Intensivseminar alle bisherigen Teilnehmerzahlen.

Das Seminar richtete sich besonders an Architekten, Planer und Handwerker aus der Fachbranche. Aber auch Privatpersonen – zum Beispiel Bauherren oder Altbausanierer – waren herzlich willkommen. Die Referenten stellten die ausgereifte Sonnenhaus-Technik und den dafür vorhandenen Markt ausführlich dar. Nach den Vorträgen wurden viele Fragen der Teilnehmer zu Solarthermie und Sonnenhäusern geklärt. Auch die Pausen in der hauseigenen „sonne – die feurige gastronomie“ wurden zum Erfahrungsaustausch rege genutzt.

Sonnenhaus-Vorträge

Die Begrüßungsworte sprach Thomas Hartmann, Hausherr im Sonnenzentrum und Geschäftsführer der Hartmann Energietechnik GmbH. Anschließend referierte Georg Dasch – Sonnenhaus-Architekt und 1.Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts e.V. – ausführlich über „Das Sonnenhaus“. Die darauf folgende Mittagspause in der „sonne – die feurige gastronomie“ wurde zum Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern und Veranstaltern genutzt. Kulinarisch gestärkt ging es in den zweiten Vortrag über „Solar- und Heizungstechnik im Sonnenhaus“ von Wolfgang Hilz, Sonnenhaus-Planer und 2. Vorsitzender im Sonnenhaus-Institut e.V. Den abschließenden dritten Vortrag über Marketingaspekte von Sonnenhäusern hielt der Wirtschaftsingenieur und Solaranlagen-Planer Andreas Schuster.

 

Das 6. Intensivseminar fand mit mehr als
50 Teilnehmern statt


Exkursion zum Sonnenhaus Kempf in Ehningen
(Lk Böblingen)

 

Exkursion und Führung

Im Anschluss an die Vorträge bestand die Möglichkeit das Sonnenhaus Kempf in Ehningen im Landkreis Böblingen zu besichtigen. Die Sonnenhaus-Exkursion veranschaulichte das Sonnenhaus-Konzept und auch die „Schwäbische Sparsamkeit“, welche auch ein Motiv des Bauherrn war, sich für ein Sonnenhaus zu entscheiden. Im letzten Winter (2007/08) war der Stückholzvergaserkessel des Hauses gerade zwölf Mal im Einsatz! So wurde den Teilnehmern des Seminars deutlich, wie groß der Anteil der solaren Wärmenutzung im Sonnenhaus ist. 36 Quadratmeter Kollektorfläche und ein 9300 Liter fassender Pufferspeicher sammeln und speichern die Sonnenwärme im Sonnenhaus Kempf. Darüber hinaus erwirtschaftet eine Solarstromanlage mehr Strom als Familie Kempf verbraucht.

Im Anschluss an die Besichtung des Sonnenhauses Kempf führte Thomas Hartmann durch das Sonnenzentrum. 150 qm Fassadenkollektoren und ein 20.000 Liter fassender Solarspeicher versorgen das Sonnenzentrum zu achtzig Prozent mit Wärme. Die restlichen zwanzig Prozent liefern ein Stückholz-Vergaserkessel und ein Pelletofen. Auf dem Gründach befindet sich eine 60 kWp große Solarstromanlage. Grauwasseraufbereitung und Regenwassernutzung runden das ökologische Gesamtkonzept ab. Ob Fußbodenheizung auf der Gastronomie-Terrasse, ein begehbarer Solarspeicher oder das Solarmobil – an interessanten Entdeckungen mangelte es im Sonnenzentrum nicht. Und das passt auch ganz zum Motto des Hauses: „Sonne erleben – Energie tanken“. Denn das Sonnenzentrum bietet ein vielfältiges Angebot für Häuslebauer, Handwerker, Architekten, Planer und alle Solarinteressierten. Unternehmen, Familien und Gruppen haben hier die Möglichkeit zum tagen und feiern. Neben Vorträgen und Führungen gibt es professionell geleitete Kollektorbaukurse und regelmäßige Solarspaziergänge. Sogar Solarspielzeug kann im Haus erworben werden. Kulinarisch rundet die „sonne – die feurige gastronomie“ mit frischen Gerichten aus regionalen Zutaten den Besuch im Sonnenzentrum ab – ein Besuch der sich für Privatpersonen und Fachleute gleichermaßen lohnt und auch für Kinder viel Spannendes zu bieten hat.

 

begehbarer Solarspeicher


Kollektormontage in der Produktionshalle vom Sonnenzentrum

 

Sonnenzentrum: ein perfekter Ort für Sonnenhaus-Seminare

„Das Sonnenzentrum ist ein idealer Ort für Sonnenhaus-Intensivseminare.“ , sagt Thomas Hartmann, Hausherr und Geschäftsführer der Hartmann Energietechnik GmbH. „Denn es ist nicht nur Produktions-, Lager- und Bürogebäude, sondern auch Informationszentrum für alle, die sich über das Thema Sonnenenergie informieren möchten. Außerdem ist das Sonnenzentrum, mit seinem solaren Deckungsgrad von achzig Prozent, ein sehr gutes Beispiel für Sonnenhäuser.“ Davon überzeugten sich die Teilnehmer des Seminars. „Wir zeigen im Großen, was auch im Kleinen möglich ist.“, sagt Hartmann über die Botschaft des Sonnenzentrums, denn das Sonnenhaus-Konzept ist auf Gebäude jeder Art und Größe anwendbar.

Teilnehmern und Organisatoren des 6. Sonnenhaus-Intensivseminars vorm Sonnenzentrum

 

Was ist ein Sonnenhaus?

Sonnenhäuser leisten nicht nur etwas für Klima- und Umweltschutz. Auch der Geldbeutel der Sonnenhausbewohner freut sich. Denn stetig steigende Energiepreise beunruhigen Verbraucher und Hausbesitzer und belasten die Haushaltskassen immer stärker. Eine Alternative zu dieser Kostenfalle von Öl und Gas bietet die Nutzung der Solarwärme. Auf die Verbrennung von fossilen Rohstoffen wie Öl und Gas kann im Sonnenhaus ganz verzichtet werden. Während längerer sonnenarmer Perioden im Winter ist eine Holzheizung die ideale Ergänzung zur Wärmebereitstellung, die allerdings – dank der konsequent durchdachten Solartechnik – nur wenige Wintertage im Einsatz ist. Zusätzlich sorgt eine gute Dämmung dafür, dass die Wärme da bleibt, wo sie gebraucht wird: im Inneren des Gebäudes. Die regelmäßig durchgeführten Sonnenhaus-Seminare dienen der Verbreitung und Vertiefung des Sonnehaus-Konzeptes.

Weitere Informationen über Sonnenhäuser und zukünftige Intensivseminare finden Sie auf der Homepage vom Sonnenhaus-Institut e.V.: www.sonnenhaus-institut.de.

Informationen zum Sonnenzentrum in Rottenburg-Oberndorf finden Sie unter www.sonnen-zentrum.de.
Dort können Interessierte auch die Funktion der Solar- und Heiztechnik unter „Blick in die Haustechnik“ abrufen.

 

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