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Pressemitteilung

 
 

Riesiges Interesse an Sonnenhäusern

Straubing/Zwiesel 25.04.2007. Das Naturpark-Informationshaus in Zwiesel stand ganz im Mittelpunkt einer Fachtagung zum Thema Sonnenhäuser. Über 40 Architekten, Bauträger und Handwerker zeigten sehr großes Interesse an der Pionierarbeit, die im südostbayerischen Raum zu solar beheizten Häusern geleistet wurde. Vermittelt wurde den Teilnehmern neben dem Planen von Sonnenhäusern, das Wissen zur notwendigen Heiztechnik und die Grundlagen im Bereich Marketing.

Die Referenten Architekt Georg Dasch, Diplomingenieur Wolfgang Hilz und Diplom-Wirtschaftsingenieur Andreas Schuster konnten aus ihren langjährigen Praxiserfahrungen berichten. Das Sonnenhaus-Institut verfügt über eine sehr hohe Kompetenz in der Projektierung und Ausführung von Sonnenhäusern. Seit 1998 wurden vor allem im süddeutschen Raum über 100 Neu- und Altbauten mit der Sonne geplant oder saniert. Gemeinsames Merkmal aller Sonnenhäuser ist die konsequente optimale Wärmedämmung der Gebäude und ein solarer Deckungsgrad der bei über 50 Prozent des ganzjährigen Wärmebedarfes liegt. Mit der heute am Markt verfügbaren Technik lassen sich bereits Gebäude realisieren, die vollständig mit der Sonne beheizt werden. Idealer Tagungsort war das Naturpark-Informationshaus in Zwiesel, das erste voll solar beheizte Bürogebäude Europas. Im Rahmen einer Exkursion wurden 3 weitere vorbildliche Sonnenhäuser besichtigt: Das Sonnenhaus Friedl in Lindberg, das Sonnenhaus Holzapfel in Regen und das Sonnenhaus Brixel in Ruhmannsfelden. Die Seminarteilnehmer hatten die Möglichkeit direkt mit den Bewohnern über ihre z.T. mehrjährigen Wohn-Erfahrungen zu sprechen. Beeindruckend war dabei die hohe Zufriedenheit der Hauseigentümer und die Bestätigung, dass Sonnenhäuser Komforthäuser sind, die Unabhängigkeit gewährleisten und langfristig auch im Unterhalt finanzierbar bleiben.

Hausbesichtigung bei Familie Friedl in Lindberg. Das Sonnenhaus wurde 2001 erbaut. Die 5-köpfige Familie benötigt bei einer Wohnfläche von 180 Quadratmetern nur etwa 1 bis 1,5 Ster Holz pro Jahr. Den Rest deckt die Solaranlage mit einer Fläche von 78 Quadratmetern ab, kombiniert mit einem 10.000 Liter Speicher, der zweistufig be- und entladen wird. Wandflächenheizung, ein Küchenherd (Leistung 6 kW) mit Wassereinsatz und eine Solarstromanlage mit 2,5 kWp runden das ökologische Gesamtkonzept ab. Vor allem auch die gelungene architektonische Gestaltung der dachintegrierten Solaranlagen und die Licht durchfluteten Innenräume beeindruckten die Seminarteilnehmer.

Der Geschäftsführer des Sonnenhaus-Institutes Peter Rubeck überreicht an Herrn Brixel eine Plakette als Zertifikat für zukunftsfähiges Bauen nach dem Sonnenhaus-Standard. Die Plakette wurde gestiftet vom Solarsystemanbieter Soleg und der ausführenden Installationsfirma Wolfgang Grasser.

 

Das Profiseminar Sonnenhaus wird im Juli im Raum Tübingen angeboten werden.
Hier können Sie sich bereits jetzt zur Teilnahme vormerken lassen.

 

Für Presse-Rückfragen:
Sonnenhaus-Institut e.V.,
Augsburgerstraße 35,
94315 Straubing,
Tel. 0 94 21 / 71 260

Geschäftsführer Peter Rubeck
Tel. 0176 / 24 22 64 57

 

 

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