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Pressemitteilung

 
 

Vorstandsmitglied Timo Leukefeld zum Honorarprofessor der Berufsakademie Sachsen ernannt

Straubing, 20. April 2011 – Am 15. April 2011 wurde dem Vorstandsmitglied im Sonnenhaus-Institut und dem bundesweit anerkannten Fachmann für Solarthermie Dipl.-Ing. (TU) Timo Leukefeld an der Staatlichen Studienakademie Glauchau der Berufsakademie Sachsen (University of Cooperative Education) der Titel Honorarprofessor verliehen. Leukefeld gehört seit November 2010 dem Vorstand des Sonnenhaus-Instituts e.V. an und ist bereits seit acht Jahren als Dozent tätig.


Er lehrte bisher unter anderem an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, der Fachhochschule Magdeburg, der Bauhaus Universität Weimar und der Handwerkskammer Chemnitz. In 2011 wird er auch an der TU Dresden lehren.

Mit dem Titel Honorarprofessor werden vorrangig Personen geehrt, die bereits nebenberuflich als Fachdozenten mehrere Jahre gelehrt haben, hauptberuflich allerdings außerhalb der Hochschule arbeiten. Neben der Auszeichnung jahrelanger Leistungen in Wissenschaft und Praxis soll damit die Verbindung zwischen Bildung und Wirtschaft an den Hochschulen und Berufsakademien gestärkt und gefördert werden. Honorarprofessoren sind zum Tragen des akademischen Titels „Professor“ berechtigt und führen ihre Lehrtätigkeit in der Regel ehrenamtlich aus.

Durch seine Lehrtätigkeit an den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen erreicht Leukefeld vom Handwerker bis zum Ingenieur ein breites Spektrum an Berufsgruppen, die zukünftig am Bau von Sonnenhäusern beteiligt sein werden. Im Mittelpunkt der Lehrinhalte steht dabei immer die Anwendung der Solarthermie in der Praxis – also letztendlich die konkrete Vermittlung vom Sonnenhaus-Konzept. „Ich möchte die Bedeutung der Solarthermie als echter Alternative und Problemlöser innerhalb der Umwelttechnik vermitteln und vor allem einen effektiven Weg aufzeigen, Ingenieurwissen und Intelligenzreserven in die Praxis zu überführen.“, erklärt Leukefeld bei seiner Ernennung. Vermitteln und Vernetzen ist Leukefeld ein ganz persönliches Anliegen. Dabei geht es ihm nicht nur um das Vermitteln von Wissen, sondern auch um das Vermitteln zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Handwerk und Ingenieurtätigkeit und auch zwischen Firmen und zukünftigen Arbeitskräften. Durch seine zahlreichen Kontakte zu Firmen der Solarbranche kann er die Studenten anschließend gezielt an Firmen mit Nachwuchsbedarf vermitteln. Und das ist ein sehr wichtiger Schritt, um das Sonnenhaus-Konzept zukünftig als allgemeinen Baustandard zu etablieren. „Man muss da zwar etwas Geduld haben, aber das Warten zahlt sich schließlich aus.“, so Leukefeld. „Das Engagement und die Dynamik der jungen Leute überrascht mich immer wieder. Sie bringen mit ihren Idealen einen frischen Wind in die Firmen, der sehr viel bewegen kann.“ Auch das Potential der wissenschaftlichen Arbeiten seiner Studenten will Leukefeld aktiv nutzen. So können gezielt Studien und wissenschaftliche Arbeiten zu Sonnenhaus-Themen in Auftrag gegeben werden, von dem das Sonnenhaus-Institut ebenso profitieren wird.

Der Vorstand und die Geschäftsführung gratulieren Prof. Leukefeld – auch im Namen aller Mitglieder im Sonnenhaus-Institut – und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei seinem Engagement für eine baldige Energiewende!

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