Unabhängig sein. Wärme genießen
Sonnenhaus-Broschüre informiert über Heizen mit Sonne und Holz
Straubing, 16. Februar 2006. Die einen wollen „Unabhängigkeit und Freiheit“, die nächsten wollen zeigen, „dass regenerative Haustechnik auch schön sein kann“, wiederum andere möchten beweisen, „dass es auch in einer Region mit sehr rauem Klima möglich ist, rund um’s Jahr nur mit der Sonne zu heizen“. Es gibt viele Gründe, sich für ein Heizsystem aus Sonne und Holz zu entscheiden. Vor allen Dingen aber ist es immer auch der Wunsch nach einem hohen Wohnkomfort mit natürlichen Baumaterialien.
In seiner neuen Broschüre stellt das Sonnenhaus-Institut e.V. ausgewählte Beispiele weitestgehend solar beheizter „Sonnenhäuser“ vor. Die Ein- und Zweifamilienhäuser werden zu mindestens der Hälfte solar beheizt, den Restenergiebedarf für Heizung und Warmwasser deckt eine moderne Stückholz- oder Pelletsheizung, ein Kachel- oder Kaminofen. Mit dabei ist auch das Naturpark-Informationshaus im Bayerischen Wald. Das erste ausschließlich solar beheizte öffentliche Gebäude Europas zeigt seit nunmehr vier Jahren, wie auch Unternehmen, Kommunen und andere Organisationen mit hohem Flächenbedarf Kosten sparend und Klima schonend solar heizen können. Auch an die Besitzer von älteren Gebäuden ist gedacht. Unter dem Motto „Altbausolarisierung“ hat Sonnenhaus-Architekt Georg Dasch seinen eigenen Altbau „fit gemacht“ für die Sonne.
Die Sonnenhaus-Broschüre lässt Bilder wirken und Bewohner sprechen. Die Wohn-beispiele werden durch Hintergrundinformationen zur Energiesituation sowie den Komponenten des solaren Bau- und Heizkonzeptes abgerundet. Im Sinne der aktiven Nutzung der Sonnenenergie sind dies großflächige Solarkollektoren auf einem Süddach oder an einer Südfassade und ein Wärmespeicher mit entsprechendem Volumen. Ein gut gedämmtes Gebäude ist die Voraussetzung für das Funktionieren des Konzeptes, das bereits über 30 Mal vorwiegend in Süddeutschland umgesetzt wurde.
Sonnenhausbroschüre:
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