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Pressemitteilung

 
 

Aufbruchstimmung im Sonnenhaus-Institut

Straubing, 11.11.2008 – Jahreshauptversammlung, öffentlicher Vortrag über „Die Energieversorgung am Wendepunkt“ und Mitglieder-Workshop in Straubing am 7. und 8. November 2008

Jahreshauptversammlung SHI 2008

Von den 114 Mitgliedern des Vereins kamen etwas mehr als vierzig Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ins Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing zusammen. Für eine Aufbruchstimmung im Sonnenhaus-Institut sorgten die stark steigende Anzahl der Mitglieder und der wirtschaftliche Erfolg vieler Partner-Unternehmen.

Die Versammlung begann mit einem Rückblick des Geschäftsführers Dipl.-Ing. Peter Rubeck auf das vergangene Sonnenhausjahr. Danach folgte ein Ausblick auf zukünftige Aktivitäten des Vereins . Anschließend wurde der bisherige Vorstand des Sonnenhaus-Instituts einstimmig wieder gewählt: Erster Vorsitzender ist der Straubinger Sonnenhaus-Architekt Georg Dasch und zweiter Vorsitzender der Planer für Solar- und Heizungstechnik Wolfgang Hilz aus Zwiesel. Beirat ist Peter Wühr von der Solarpartner Süd GmbH Kienberg, Kassierer ist Andreas Schuster von der Schuster GmbH & Ko. KG aus Büchlberg und Schriftführer ist Thomas Hartmann von der Hartmann Energietechnik GmbH aus Rottenburg.


Peter Rubeck präsentiert das vergangene Sonnenhausjahr.


Der wieder gewählte Vorstand: 1. Vorsitzender Georg Dasch (3. v. li.),
2. Vorsitzender Wolfgang Hilz (4. v. li.), Beirat Peter Wühr (2. v. li.), Kassierer
Andreas Schuster (4. v. re.) und Schriftführer Thomas Hartmann (2. v. re.)
sowie der Geschäftsführer Peter Rubeck (1. v. li.) und die beiden beratenden
Personen Rechtsanwältin Mandy Riedel (3. v. re.) und Steuerberater Alban
Huber (1. v. re.) von der Huber Treuhand GmbH.

 

Die aus ganz Deutschland angereisten Vereinsmitglieder nutzten auch dieses Jahr die Gelegenheit für einen intensiven Erfahrungsaustausch. Dieser behandelte vor allem fachspezifische Fragen, Marketingstrategien, Kundenbedürfnisse und die Gesetzgebungen für Solaranlagen. Und natürlich wurden die Erfolge einzelner Mitglieder vorgestellt. Besonders erfolgreich waren unter anderem die HELMA Eigenheim Bau AG aus Lehrte, die Fa. Solifer aus Freiberg und die Fa. Schuster GmbH & CO KG aus Büchlberg. Die Sonnenhaus-Technik ist bei vielen Unternehmen inzwischen zu einem wirtschaftlichen Standbein geworden. Es zeigte sich dieses Jahr wieder, dass die solarthermische Branche weiter auf dem Vormarsch ist und in der Öffentlichkeit auf großes Interesse trifft.


Timo Leukefeld über realisierte Sonnenhäuser der Soli fer Solardach GmbH.
 
Thomas Hartmann stellte die von Hartmann Energie-
technik GmbH neu entwickelte Steuerung "VisControl“ vor.

 

Den Boom der Solarbranche spürt ebenfalls das Sonnenhaus-Institut, da die Anzahl der Mitglieder des Vereins ständig zunimmt. Innerhalb eines Jahres kamen mehr als doppelt so viele neue Mitglieder hinzu. Im Moment weist das Sonnenhaus-Institut einhundertvierzehn Mitglieder auf. Auch die Anzahl realisierter Sonnenhaus-Projekte steigt stetig an. Diese beiden positiven Entwicklungen führen zu einer Aufbruchstimmung unter den Mitgliedern. Das Netzwerk Sonnenhaus-Institut wird auch in Zukunft weiter wachsen und bundesweit eine immer größer werdende Kompetenz-Plattform von Spezialisten der Solarbranche bieten. Der Verein und seine Mitglieder tragen wesentlich dazu bei, das Sonnenhaus-Konzept bundesweit zu verbreiten und weitere Fachleute und Privatpersonen über dessen Möglichkeiten zu informieren und dafür zu begeistern.

 

Entwicklung Mitgliederstand im Sonnenhaus-Institut

November 2006

7 Mitglieder

November 2007

48 Mitglieder

November 2008

114 Mitglieder

 

Öffentlicher Vortrag „Die Energieversorgung am Wendepunkt“

Nach der Jahreshauptversammlung fand – ebenfalls im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing – ein öffentlicher Vortrag über „Die Energieversorgung am Wendepunkt“ statt. Es referierte der international anerkannte Physiker und Energieforscher Dr. Werner Zittel über die Krise am Energiemarkt. Er machte den Zuhörern deutlich, dass ein zukunftsfähiger Wandel nur durch eine drastische Senkung des Energieverbrauchs sowie durch eine deutliche Steigerung der allgemeinen Energieeffizienz realisierbar ist. Dazu gehört auch, dass die Energieversorgung zukünftig wesentlich mehr auf dem Potential der regenerativen Energien aufbauen muss. Im Anschluss an Dr. Zittel referierte der wieder gewählte 1. Vorsitzende und langjährige Sonnenhaus-Architekt Dipl.-Ing. Georg Dasch über Sonnenhäuser. Denn Sonnenhäuser sind ein wesentlicher Beitrag zum Ausweg aus der Krise.

Rund 150 Personen kamen am Freitagabend ins Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe nach Straubing, um die beiden Referenten zu hören. Der Doppel-Vortrag wurde vom Sonnenhaus-Institut in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Straubing veranstaltet. Herr Professor Klaus Menrad vom Wissenschaftszentrum übernahm die Moderation der Vorträge und der anschließenden Diskussionen.


Dr. Werner Zittel (links), Dipl.-Ing. Georg Dasch (mitte) und Professor Klaus Menrad (rechts).

 

Praxisworkshop „Planungskriterien und Berechnung von Sonnenhäusern“

Am darauf folgenden Tag, dem 8. November 2008, fand im Straubinger Hotel Heimer ein Praxisworkshop des Sonnenhaus-Instituts für Vereinsmitglieder statt. Die Themen waren diesmal Planungskriterien und energetische Berechnungen von Sonnenhäusern. Der Workshop war bis auf den letzten Platz ausgebucht.


Praxisworkshop „Planungskriterien und Berechnung von Sonnenhäusern“.


Georg Dasch über die Gebäudeplanung von Sonnenhäusern.


Wolfgang Hilz informierte über Planungsgrundlagen, Anlagentechnik und
die EnEV-Berechnung von Sonnenhäusern.

 

Fazit

Alle drei Veranstaltungen – Jahreshauptversammlung, öffentlicher Vortrag über die „Energieversorgung am Wendepunkt“ und der Praxis-Workshop – verbreiteten eine Aufbruchstimmung im Sonnenhaus-Institut: Der Verein verzeichnete auch im vergangenen Sonnenhausjahr eine positive Weiterentwicklung. Die Mitglieder bezeugten den Boom der Solarbranche und den Erfolg des Sonnenhaus-Konzeptes. Und der gut besuchte öffentliche Vortrag am Freitagabend zeigte, dass weiterhin ein breites Interesse der Öffentlichkeit am Thema und ein geschärftes Bewusstsein dafür bestehen. Der ausgebuchte Workshop bezeugte das große Interesse der Fachbranche am Sonnehaus-Thema. Auch die vielen kleinen Gespräche in den Pausen und der Erfahrungsaustausch der Mitglieder vermittelten eine Aufbruchstimmung, die hoffentlich bis zur nächsten Jahreshauptversammlung viele Früchte tragen wird. Damit auch im nächsten Jahr erneut auf ein erfolgreiches Sonnenhausjahr zurück geschaut werden kann.

 

Das Sonnenhaus-Institut bedankt sich bei allen Mitgliedern für das große Interesse an der Verbreitung unserer gemeinsamen Idee und wünscht allen Mitgliedern weiterhin viel Erfolg mit dem Sonnenhaus-Konzept!      (cj)

 

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